Zeitmanagement – wie du deine Zeit effizient nutzt.

„Nina wie machst du das eigentlich? – Kind, Mann, Job, Haushalt, Familie Freunde, Freizeit, Hobbies, wie kriegst du das alles in 24h unter einen Hut?“ Fragen, die ich als berufstätige Mama nicht unbedingt selten höre.

Produktivität und Zeitmanagment ist nichts das irgendjemandem von Geburt an in die Wiege gelegt wurde, sondern etwas, dass man sich selbst erarbeiten muss. Dabei helfen verschiedene Strategien – im heutigen Post zeige ich euch einige dazu – für manche wird nicht alles davon nützlich sein, vielleicht nur einzelne Teile, manche finden hier vielleicht einen Anhaltspunkt um daraus eine eigene Strategie zu entwickeln, die anderen können hiermit vielleicht überhaupt nichts anfangen und wieder andere finden hier eine Erleuchtung.

 Ich erlebe jeden Tag mit, wie Menschen sich stressen, weil sie Dinge immer wieder aufschieben, sich ablenken lassen und passiv werden, bevor sie überhaupt richtig aktiv waren.

In diesem Post teile ich einen Mix an Strategien mit euch, die mir in Summe helfen produktiv zu sein und meine Zeit richtig zu managen.

Und vorweg – na klar, auch ich habe wie jeder andere Mensch auch Tage an denen ich unmotiviert bin, mich am liebsten den ganzen Tag auf der Couch verkrümeln möchte. Solche Tage haben genauso ihre Daseins Berechtigung – allerdings sollten sie nicht die Überhand haben! Wenn also so ein Tag kommt, der schon richtig missmutig startet – steh auf, versuchs mit einer Dusche, einem warmen Schluck Kaffee oder Tee und komm im Heute an.

Tipp 1: Arbeite mit Listen!

Egal ob per Hand geschrieben, in einer Handynotizen erstellt oder mit einer App gestaltet – ich arbeite sehr gerne und gut mit To-Do Listen. Meistens erstelle ich diese schon am Vorabend für den nächsten Tag. Früher habe ich meistens einfach die Notizen Funktion auf meinem Iphone genutzt – mittlerweile arbeite ich aber hauptsächlich mit dieser App

Meine Liste unterteile ich in 4 Prioritäten. Sehr wichtig, wichtig, eher wichtig, weniger wichtig.

Es ist wichtig sich zu überlegen wie man seine Prioritäten setzt. Hast du einen wichtigen Termin der auf keinen Fall ausfallen darf? Gibt es für irgendwas eine Deadline oder wartet jemand auf eine wichtige Rückmeldung?

Überlege dir auch in der letzten Prioritäten Kategorie „weniger wichtig“ ob du diese To-Do’s überhaupt brauchst? Auf welche Weise bringen sie dich voran? Denn es ist wichtig sich nicht im Detail zu verlieren, sich nicht unnötig mit Dingen zu beschäftigen, die eigentlich belanglos sind.

Teile große Aufgaben in kleine – wie zB: das Bad putzen. Gliedere es in mehrere kleine Aufgaben wie zB: Den Spiegel putzen, Die Waschmaschine starten, Das Waschbecken reinigen, den Mülleimer ausleeren, den Boden wischen, etc.

Ich plane beispielsweise nicht nur Aufgaben und Erledigungen, sondern überlege mir auch schon im Vorhinein wie ich die freie Zeit mit meinem Sohn nutzen könnte. Da Elias immer eine volle Woche beim Papa ist und dann wieder eine volle Woche bei mir, also wir uns quasi die Betreuung zu gleichen Teilen teilen, ist es mir umso wichtiger die Woche mit Elias wirklich effektiv zu nutzen. (Das ist auch unter anderem ein Grund warum ich meine Arbeitszeiten verkürzt habe – einfach bewusst Zeit genießen)

Tipp 2: Setze Zeit richtig ein

Plane für jede Aufgabe eine ungefähre Zeit ein. So merkst du schon bei der Planung, was ist realistisch und was eher zu hoch gepokert.

Kalkuliere auch einen Puffer mit ein, da es durchaus vorkommen kann, dass ungeplante Dinge passieren. So wie mir zB, heute- mein Bruder hatte richtig Migräne und hat mich gebeten ihn von der Arbeit abzuholen. Kurz davor hatte ich mich spontan mit einem Freund zum Quatschen getroffen. Dank Puffer kein Problem.

Plane Pausen ein – auch wenn du am liebsten durchpowern möchtest – du riskierst es unkonzentriert zu werden, deine Fehlerquelle erhöht sich und deine Motivation sinkt längerfristig gesehen.

Wenn ich an einem Beitrag wie diesen Schreibe setze ich mir zB einen Timer von ca. 1 ner Stunde pro Tag. Ist dieser Timer abgelaufen, ist auch meine Arbeit für den Blog an diesem Tag erledigt und ich gehe weiter zum nächsten Punkt in meiner Planung. Auch das lässt sich übrigens mit der App verbinden die ich euch oben verlinkt habe.

Tipp 3: Eliminiere Zeitfresser

Wer kennt es nicht, man sitzt vor einer Aufgabe und plötzlich meldet sich das Handy, eine Mail kommt rein, die beste Freundin ruft vielleicht gerade an, etc.

Jede Unterbrechung kostet Konzentration und nicht allzu selten bleibt man dann am Smartphone hängen, schaut hier noch das, und hier noch dies, und schon ist es soweit – wird sind beschäftigt ohne tatsächlich produktiv zu sein.

Also was tun?

Meistens kennt man sein eigenes Verhalten am besten und weiß genau bei welchen Aufgaben man dazu neigt sich eher ablenken zu lassen. Wenn ich beispielsweise den Einkauf im Supermarkt erledige, dann bin ich dabei nicht abzulenken, anders sieht es aber aus wenn ich bspw. plane Zuhause den Kleiderschrank zu sortieren.

Also nehme ich mein Handy, schalte es in den Flugmodus und lege es beiseite. Zusätzlich stelle ich mir bei manchen Aufgaben einen Timer und höre auf sobald dieser um ist, vorausgesetzt ich sollte nicht ohnehin in der vorgesehenen Zeit fertig geworden sein.

Bei allen To-Do’s solltest du nicht vergessen, dass es zwischen all‘ den Zielen auch ein Leben gibt, das gelebt und genossen werden will. Wenn du willst, plan dir auch diese Zeit ein – so wie ich das mache.